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Dopamin-Agonisten: Neue Risikobewertungen in der Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe der europäischen Arzneimittelbehörde und Umsetzung im Stufenplanverfahren, Stufe II

Aktualisiert: 19.12.2006

Die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe (PhVWP) des CHMP der EMEA hat Dopamin-Agonisten zur Behandlung von Beschwerden der Parkinson-Erkrankung und weiterer Anwendungen (z.B. zum Abstillen) hinsichtlich verschiedener Risiken neu bewertet. Danach sind „Spielsucht und/oder gesteigerte Libido/Hypersexualität“ als unerwünschte Wirkungen dieser Arzneimittelgruppe anzusehen. Außerdem hat die PhVWP des CHMP das Risiko „Fibrosen und Herzklappenveränderungen“ von Cabergolin- und Pergolid-haltigen Arzneimitteln bewertet.

Es sind Ergänzung der Produktinformationen in den Abschnitten „Warnhinweise“ und „Nebenwirkungen“ erforderlich. Das BfArM hat die betroffenen pharmazeutischen Unternehmer aufgefordert, zu den beabsichtigten Änderungen Stellung zu nehmen.

Dopamin-Agonisten: Neue Risikobewertung


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