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Lebenslauf

Prof. Dr. med. Julia Carolin Stingl
(ehem. Kirchheiner)

geb. Stingl am 28.07.1971 in Nürnberg

1991 bis 1997Studium der Medizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. Main
1991 bis 1997Stipendium nach dem Bayerischen Begabtenförderungsgesetz (BayBFG)
Nov. 1997Staatsexamen in Medizin
Nov. 1997Approbation als Ärztin, Dissertation:
Detektion von Mutationen im Ki-ras Gen in menschlichem Pankreastumorgewebe mittels DNA-Sequenzanalyse und Analyse von Einzelstrang-Konformations-Polymorphismen (SSCP)
01.12.1997 – 31.05.1999Arbeit als Ärztin im Praktikum in der Psychiatrischen Klinik am Universitätsklinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin.
Studienkoordinatorin für die Studie zur pharmakogenetisch basierten Optimierung der Therapie mit Antipsychotika bei Schizophrenie
01.06.1999 - 31.12.2003

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klinische Pharmakologie der Charité, Humboldt Universität zu Berlin.

Leiterin der Forschungsgruppe Pharmakogenetische Diagnostik und Therapieempfehlungen und Laborleitung des Labors für Pharmakogenetische Diagnostik am Institut für Klinische Pharmakologie

11.12.2003Anerkennung als Fachärztin für Klinische Pharmakologie
01.01.2004 - 31.12.2004Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pharmakologie der Universität zu Köln, Arbeitsgruppe Klinische Pharmakologie.
Leiterin des Bereichs Pharmakogenetik in Klinischen Studien
01.03.2004Ernennung als außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft
21.06.200421.06.2004 Habilitation für das Fach Klinische Pharmakologie.
Thema der Habilitationsschrift: Pharmakogenetisch basierte Therapieempfehlungen
01.01.2005 - 31.01.2006Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Pharmakologie der Universität zu Köln, Abteilung Allgemeine Pharmakologie
01.02.2006 - 30.04.2012Professorin (W3) für Klinische Pharmakologie am Institut für Naturheilkunde und Klinische Pharmakologie der Universität Ulm
Seit 01.05.2012Professorin und Direktorin Abteilung Forschung am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM),
Kooptation durch die medizinische Fakultät der Universität Bonn als Professorin für translationale Pharmakologie
Seit 01.10.2014Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Auslandsaufenthalt USA

01.03.-30.04. 2009Invited Professorship, Appointment to the Research Participation Program at the Center for Drug Evaluation and Research (CDER), U.S. Food and Drug Administration (FDA), Washington, US


Veröffentlichungen / Sonstige Aktivitäten

Prof. Dr. Stingl publizierte mehr als 150 wissenschaftliche Artikel und Buchbeiträge auf dem Gebiet der Individualisierten Arzneimitteltherapie, Arzneimittelsicherheit und Pharmakogenetik. Prof. Dr. Stingl leitet und koordiniert zahlreiche drittmittelgeförderte internationale Forschungsprojekte sowie europäische Forschungsverbünde.
Diese sind unter folgendem Link verfügbar:

  > Publikationen

Prof. Dr. Stingl ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Fachgesellschaften, sie ist außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKDAE) und ihre Forschungsarbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet (2003: Presidential Trainee Award der American Society for Clinical Phamracology and Therapeutics, 2009: The Utrecht Award for Excellence in Pharmaceutical Research, 2010: Leon Goldberg Young Investigator Award).

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Prof. Dr. Stingl liegt im Bereich der Individualisierten Arzneimitteltherapie, Arzneimittelsicherheit und Pharmakogenetik. In zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten beschäftigt sie sich mit molekularen Untersuchungen zur genetischen Varianz in der Arzneimittelwirkung in der Bevölkerung und Auswirkung auf die Arzneimitteltherapie und Dosierung von Arzneimitteln. Sie hat pharmakogenetisch basierte Dosierungsanpassungen entwickelt, die mittlerweile in internationalen Leitlinien zur Implementierung pharmakogenetischer Diagnostik Anwendung finden. 
Sie beschäftigt sich mit individuellen Therapieerfolgen bei vulnerablen Patientengruppen, wie Arzneimittelwechselwirkungen bei älteren Patientinnen und Patienten sowie Arzneimittelsicherheit bei Neu- und Frühgeborenen.