Risikoinformationen aus dem Jahr 2005
Hier sehen Sie alle Risikoinformationen des BfArM aus dem Jahr 2005.
| Datum | Titel | Link |
|---|---|---|
| 06.12.2005 |
Besondere Sicherheitsmaßnahmen bei der Verordnung, Abgabe und Anwendung von Isotretinoin erforderlich Ergänzung vom Dezember 2005 Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ( BfArM) macht auf neue Sicherheitsmaßnahmen bei der Verordnung, Abgabe und Einnahme von Isotretinoin aufmerksam, die aufgrund seines stark fruchtschädigenden (teratogenen) Potentials gelten. Die zur Behandlung von schweren Formen der Akne zugelassenen Isotretinoin-haltigen Arzneimittel dürfen von Frauen im gebärfähigen Alter nicht eingenommen werden, wenn die Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms nicht eingehalten werden. |
zum Beitrag |
| 03.11.2005 |
Coxibe: Europäisches Bewertungsverfahren abgeschlossen mit Anordnung aktualisierter Informationen zu gastrointestinalen, kardiovaskulären und dermalen Nebenwirkungen Der wissenschaftliche Ausschuss der Humanarzneimittel (Committee for Human Medicinal Products, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur in London (EMEA) hat in dieser Woche entschieden, dass die Anwendung von Coxibe-haltigen Arzneimitteln umgehend in einem Eilverfahren eingeschränkt werden. Coxibe zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen sollen nicht mehr von Patienten angewendet werden, die schon einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hatten oder bei denen das Risiko für diese Ereignisse erhöht ist. |
zum Beitrag |
| 01.10.2005 |
Neubewertung herkömmlicher Schmerz- und Rheumamittel wegen möglicher kardiovaskulärer Nebenwirkungen Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nimmt zur Zeit zusammen mit den anderen Arzneimittelbehörden der EU eine neue Bewertung herkömmlicher, d.h. seit langem verwendeter, Schmerz- und Rheumamittel vor. Im Zentrum der Neubewertung stehen unerwünschte kardiovaskuläre Risiken, d.h. unerwünschte Wirkungen am Herzkreislauf-System. Dazu gehören das Auftreten eines Bluthochdrucks und die Auslösung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. |
zum Beitrag |
| 12.07.2005 |
Antidepressiva: Wissenschaftliche Neubewertung der SSRI / SNRI abgeschlossen - Neue Warnhinweise auf suizidales Verhalten bei Kindern und Jugendlichen Das BfArM informiert darüber, dass Antidepressiva vom Typ der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden sollten, es sei denn, dass sie explizit eine Zulassung für die Anwendung in dieser Altersgruppe haben. In klinischen Studien wurde bei mit SSRIs/ SNRIs behandelten Kindern und Jugendlichen suizidales Verhalten (Suizidversuche und Suizidgedanken) sowie feindseliges Verhalten (vorwiegend Aggressivität, Oppositionsverhalten und Wut) häufiger beobachtet als bei Kindern und Ju gendlichen, die mit Placebo behandelt wurden. Es ist beabsichtigt, Warnhinweise auf die erhöhte Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen auch in die Produktinformationen der tricyclischen Antidepressiva (TCA) aufzunehmen. |
zum Beitrag |
| 01.07.2005 |
Änderungen des Zulassungsstatus auf der Basis von einzelnen Spontanberichten Juli 2004 - Juni 2005 |
zum Beitrag |
| 20.05.2005 |
Kontraindikationen/Warnhinweise in den Produktinformationen von Ophthalmika, die Borverbindungen enthalten In der Vergangenheit wurden vom BfArM in verschiedenen Zulassungsverfahren zu Ophthalmika, die Borsäure oder deren Salze enthalten, Hinweise bezüglich dieser Hilfsstoffe in den Produktinformationen gefordert. |
zum Beitrag |
| 12.05.2005 |
Kava-Kava-haltige Arzneimittel: BfArM verlangt Wirksamkeitsbelege Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) fordert die pharmazeutischen Unternehmer, die noch Inhaber einer Zulassung für ein Kava-Kava-haltiges Arzneimittel sind, auf, Belege zum Nachweis der Wirksamkeit dieser Arzneimittel zur Behandlung von Angst und Unruhezuständen vorzulegen. Diese Forderung ist Teil einer Anordnung, die das BfArM am 12.05.2005 erteilt hat und mit der jetzt das Ruhen der Zulassung für Kava-Kava-haltige Arzneimittel angeordnet wird. |
zum Beitrag |
| 01.05.2005 |
BfArM informiert über neue Ergebnisse zur Hormontherapie mit Tibolon nach den Wechseljahren In einer aktuellen Publikation in der Zeitschrift Lancet werden neue Auswertungen der großen epidemiologischen Studie (Million Women Study) zum Risiko für das Auftreten von Gebärmutterkrebserkrankungen nach verschiedenen Hormontherapien (HT) nach den Wechseljahren publiziert. |
zum Beitrag |
| 01.05.2005 |
Bisphosphonate und Knochennekrosen |
zum Beitrag |
| 01.05.2005 |
Informationen zur Anwendung von Tacrolimus/Pimecrolimus bei atopischer Dermatitis In den letzten Wochen wurde in den Medien wiederholt über ein mögliches Risiko der Krebsauslösung durch die Arzneimittel Protopic® (Wirkstoff: Tacrolimus) und Elidel® bzw. Douglan ® (Wirkstoff: Pimecrolimus), die zur Behandlung der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) eingesetzt werden, berichtet. Diese Meldungen haben verständlicherweise zu einer großen Verunsicherung und Besorgnis der betroffenen Patienten bzw. deren Eltern geführt. |
zum Beitrag |

