Risikoinformationen aus dem Jahr 2006
Hier sehen Sie alle Risikoinformationen des BfArM aus dem Jahr 2006.
| Datum | Titel | Link |
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| 28.12.2006 |
Telithromycin (Ketek®) und Leberschädigungen: Neue Sicherheitsbewertung begonnen und Anwendungsbeschränkungen beschlossen Der CHMP der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) hat im November 2006 Anwendungsbeschränkungen für das Arzneimittel Ketek® (Wirkstoff: Telithromycin) beschlossen, die sich auf rasch einsetzende schwere Leberschäden mit teilweise tödlichem Ausgang beziehen. |
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| 19.12.2006 |
Dopamin-Agonisten: Neue Risikobewertungen in der Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe der europäischen Arzneimittelbehörde und Umsetzung im Stufenplanverfahren, Stufe II Die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe (PhVWP) des CHMP der EMEA hat Dopamin-Agonisten zur Behandlung von Beschwerden der Parkinson-Erkrankung und weiterer Anwendungen (z.B. zum Abstillen) hinsichtlich verschiedener Risiken neu bewertet. Danach sind „Spielsucht und/oder gesteigerte Libido/Hypersexualität“ als unerwünschte Wirkungen dieser Arzneimittelgruppe anzusehen. Außerdem hat die PhVWP des CHMP das Risiko „Fibrosen und Herzklappenveränderungen“ von Cabergolin- und Pergolid-haltigen Arzneimitteln bewertet. Es sind Ergänzung der Produktinformationen in den Abschnitten „Warnhinweise“ und „Nebenwirkungen“ erforderlich. Das BfArM hat die betroffenen pharmazeutischen Unternehmer aufgefordert, zu den beabsichtigten Änderungen Stellung zu nehmen. |
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| 10.11.2006 |
Nicht-Steroidale Antirheumatika: Öffentlicher Bewertungsbericht vorgelegt Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA hat jetzt den öffentlichen Bewertungsbericht zu Nicht-Steroidalen Antirheumatika (NSAIDs) vorgelegt. |
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| 31.10.2006 |
Lisinopril nicht Auslöser der Epidemie in Panama Der Verdacht, dass das in Spanien hergestellte Lisinopril-haltige Arzneimittel Lisinopril Normon® in Zusammenhang mit mehreren Fällen von akutem Nierenversagen steht, konnte entkräftet werden. Lisinopril Normon® ist in Deutschland nicht zugelassen. |
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| 31.10.2006 |
NSAID (nicht-selektive): Erneute Bewertung von kardiovaskulären Risiken sowie gesonderte Risikobewertung von Piroxicam Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA hat im Oktober 2006 erneut eine Bewertung der kardiovaskulären und cerebrovaskulären Risiken nicht-selektiver NSAID vorgenommen. Es kann danach nicht ausgeschlossen werden, dass nicht-selektive NSAID mit einem gering erhöhten absoluten Risiko für das Auftreten thrombo-embolischer Ereignisse verbunden ist, besonders wenn sie in hohen Dosierungen und über einen langen Zeitraum angewendet werden. Die Produktinformationen der nicht-selektiven NSAID sollen dem neuen Kenntnisstand angepasst werden. |
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| 29.09.2006 |
Konventionelle Antirheumatika: Neue Bewertung der kardiovaskulären Risiken und eine Gesamtbewertung von Piroxicam in der EU eingeleitet Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA hat im vergangenen Jahr eine Beurteilung der kardiovaskulären Risiken mehrerer konventioneller Schmerz- und Rheumamittel (nicht-selektive NSAID) vorgenommen und Empfehlungen für Änderungen der Produktinformationen gegeben. Das Gremium beschäftigt sich jetzt erneut mit der Sicherheit dieser Wirkstoffe. Im Zentrum der Neubewertung stehen noch einmal kardiovaskuläre Risiken sowie das Nutzen-Schaden-Verhältnis insgesamt von Piroxicam. |
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| 06.09.2006 |
Langwirksame Beta-Mimetika (Formoterol, Salmeterol) zur Asthmatherapie: Sicherheitsbewertung hinsichtlich respiratorischer Nebenwirkungen, Änderungen der Produktinformationen Die in der EU für Fragen der Arzneimittelsicherheit zuständige Pharmacovigilance Working Party (PhVWP) des CHMP hat im Mai 2006 auf der Grundlage der Sicherheitsbewertung verschiedener Studien Änderungen der Produktinformationen für alle Formoterol- und Salmeterol-haltigen inhalativen Arzneimittel zur Asthmatherapie beschlossen. |
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| 03.07.2006 |
ACE-Hemmer: Fehlbildungen bei Neugeborenen nach Anwendung im ersten Trimenon einer Schwangerschaft BfArM bewertet neue Studiendaten Kürzlich wurde eine epidemiologische Studie veröffentlicht, in der das Risiko für das Auftreten von Fehlbildungen untersucht wurde, wenn die Mütter im ersten Trimenon der Schwangerschaft einen ACE-Hemmer eingenommen hatten. Das relative Risiko (RR) dieser Kinder, mit einer solchen Fehlbildung geboren zu werden, war insgesamt erhöht, verglichen mit Kindern ohne eine Exposition während der frühen Schwangerschaft. |
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| 20.06.2006 |
Tibolon: Studienergebnisse zeigen erhöhtes Schlaganfallrisiko Änderung der Produktinformationen von Liviella®. |
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| 08.05.2006 |
Paroxetin in der Schwangerschaft: geringfügig erhöhtes Risiko für Fehlbildungen am Herzen – Produktinformationen geändert Studienergebnisse über die Anwendung von Antidepressiva in der Schwangerschaft deuten auf ein geringfügig erhöhtes Risiko für Fehlbildungen am Herzen des Kindes hin, wenn die Mutter im ersten Schwangerschaftsdrittel Paroxetin angewendet hat. Deshalb sind die Produktinformationen für Paroxetin-haltige Arzneimittel im Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“ geändert worden oder werden in Kürze geändert. |
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| 29.03.2006 |
Protopic® und Elidel®: Neue Anwendungsbeschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung - Sicherheitsbewertung bei der EMEA abgeschlossen Das BfArM informiert über den Abschluss einer Sicherheitsbewertung des Wissenschaftlichen Ausschusses (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) in London zu den Arzneimitteln Protopic® und Elidel® bei Anwendung als Salbe bzw. Creme bei Patienten mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis). |
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| 07.03.2006 |
Phthalate in Arzneimitteln: BfArM warnt vor Verunsicherung Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sieht auch nach den jüngsten Medieninformationen über neue Studienergebnisse keine akute Gefährdung von Patienten, die Arzneimittel mit dem Hilfsstoff Dibutylphthalat (DBP) einnehmen. Die von Schwangeren mit einigen Arzneimitteln eingenommenen Mengen DBP sind so gering, dass eine Schädigung von Neugeborenen unwahrscheinlich ist. |
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| 14.02.2006 |
Studienergebnisse zu Risiken von Aprotinin in der Kardiochirurgie veröffentlicht - BfArM bewertet die neuen Daten In der Zeitschrift "New England Journal of Medicine" wurden am 26. Januar 2006 die Ergebnisse einer umfangreichen Beobachtungsstudie zur Sicherheit von Aprotinin bei herzchirurgischen Eingriffen publiziert (NEJM 345 (2006); 353-365). In dieser multinationalen, multizentrischen Studie wurden Ereignisse erfasst, die bei Patienten nach einem herzchirurgischen Eingriff während des Krankenhausaufenthaltes eintraten. |
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| 14.02.2006 |
Thrombosemittel Exanta® wird vom Markt genommen Pressemitteilung 03/06 Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist von der Firma Astra Zeneca darüber informiert worden, dass sie das Arzneimittel Exanta mit dem Wirkstoff Ximelagatran vom Markt nehmen und auf die Zulassung verzichten wird. |
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