Pharmakovigilanz (Arzneimittelsicherheit)
Die Kenntnisse über die Sicherheit von Arzneimitteln sind zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Zulassung nicht vollständig. Dies ergibt sich vor allem daraus, dass die klinische Erprobung eines Arzneimittels an einer relativ geringen Zahl von Patienten durchgeführt wird. Diese Patienten sind zudem unter verschiedenen Aspekten für die klinische Prüfung besonders ausgewählt worden und repräsentieren in der Regel nicht den Durchschnittspatienten in Arztpraxen. Seltene oder sehr seltene unerwünschte Wirkungen, Wechselwirkungen oder andere Gefahren im Zusammenhang mit der Arzneimittelanwendung können also in klinischen Prüfungen üblicherweise nicht erkannt werden. Insbesondere schwerwiegende seltene unerwünschte Wirkungen sind für die Gesamtbewertung eines neuen Arzneimittels von großer Bedeutung. Neue Erkenntnisse über die Sicherheit von Arzneimitteln können sich auch noch lange Zeit nach ihrer Zulassung ergeben und hängen von neuen Entwicklungen in der medizinischen Wissenschaft ab.
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Neuigkeiten und Aktualisierungen im Bereich Pharmakovigilanz
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Resultate 1 bis 20 von insgesamt 93 (5 Seiten).
| Datum | Titel | Link |
|---|---|---|
| 22.05.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Adenuric® (Febuxostat): Risiko für schwere Hypersensitivitätsreaktionen, darunter auch Stevens-Johnson-Syndrom und akute anaphylaktische Reaktionen/Schock Unter Adenuric® wurde über schwere Hypersensitivitätsreaktionen berichtet. In den meisten Fällen traten diese Reaktionen während des ersten Monats der Therapie mit Febuxostat auf. |
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| 16.05.2012 |
Bildung von unlöslichen Partikeln bei carboplatinhaltigen Arzneimitteln Wegen des Auftretens von unlöslichen Partikeln bei einer Vielzahl von carboplatinhaltigen Arzneimitteln verschiedener pharmazeutischer Unternehmen sind umfangreiche risikominimierende Maßnahmen eingeleitet worden. |
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| 16.05.2012 |
Alendronathaltige Arzneimittel: Anwendung bei Patienten mit Barrett-Ösophagus Die PhVWP hat orale bisphosphonathaltige Arzneimittel hinsichtlich des Risikos für ösophageale Karzinome bewertet. Daraus resultieren Erkenntnisse über das Risiko für ösophageale Reizungen, besonders bei Patienten mit Barrett-Ösophagus. Zur Aufnahme eines entsprechenden Warnhinweises in die Produktinformationen alendronathaltiger Arzneimittel hat das BfArM ein Stufenplanverfahren eingeleitet. |
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| 16.05.2012 |
Statine: Erhöhtes Risiko von Diabetes als möglicher Klasseneffekt Das BfArM hält es für erforderlich, dass die Produktinformationen von allen Arzneimitteln, die Statine (HMG-CoA Reduktase-Inhibitoren: Atorvastatin, Fluvastatin Lovastatin Pravastatin,Simvastatin, Pitavastatin oder Rosuvastatin) als Wirkstoffe enthalten, mit Hinweisen hinsichtlich des Risikos einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels und der Entstehung einer Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus) als möglichem Klasseneffekt der Statine ergänzt werden. |
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| 11.05.2012 |
Informationsbrief zu Protopic® (Tacrolimus): Empfehlungen für die richtige Anwendung Wichtige Empfehlungen für die richtige Anwendung von Protopic® (0,03% und 0,1%) Salbe zur Minimierung von Risiken vor allem bei der Behandlung von Kindern. |
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| 10.05.2012 |
ViaSpan®-Organkonservierungslösung: Erweitere Informationen zu möglicher Produktkontamination bei der Herstellung Da in Deutschland Alternativprodukte zugelassen sind, wurden als Vorsichtsmaßnahme alle potentiell kontaminierten ViaSpan®-Chargen in Deutschland zurückgerufen. Besteht Verdacht auf eine Bacillus cereus-Infektion, so sollen die folgenden Informationen zur Resistenzsituation zur Auswahl eines geeigneten antibiotischen Wirkstoffes beitragen. |
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| 10.05.2012 |
PSUR Worksharing Projekt: Bewertung des Wirkstoffes Eprosartan und der Wirkstoffkombination Eprosartan und Hydrochlorothiazid Für den Wirkstoff Eprosartan und die Wirkstoffkombination Eprosartan und Hydrochlorothiazid steht die Bearbeitung eines PSURs im Rahmen des PSUR Worksharing Projektes der Heads of Medicines Agencies (HMA) an. Das BfArM hat in diesen Verfahren die Funktion als P-RMS übernommen. Firmen, die bezüglich des o.g. Wirkstoffes bzw. der o.g. Wirkstoffkombination am PSUR Worksharing Projekt teilnehmen möchten, sind aufgefordert, einen PSUR einzureichen. |
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| 10.05.2012 |
Escitalopram: Dosisabhängige QT-Intervall-Verlängerung, Ergänzungen in den Produktinformationen Im Stufenplanverfahren zu escitalopramhaltigen Arzneimitteln erlässt das BfArM einen Bescheid. |
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| 10.05.2012 |
PSUR Worksharing Projekt: Bewertung des Wirkstoffes Mefloquin Für den Wirkstoff Mefloquin steht die Bearbeitung eines PSURs im Rahmen des PSUR Worksharing Projektes der Heads of Medicines Agencies (HMA) an. Das BfArM hat in diesem Verfahren die Funktion als P-RMS übernommen. Firmen, die bezüglich des o.g. Wirkstoffes am PSUR Worksharing Projekt teilnehmen möchten, sind aufgefordert, einen PSUR einzureichen. |
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| 10.05.2012 |
Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht nach § 53 Abs. 2 AMG Tagesordnung für die 69. Sitzung |
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| 08.05.2012 |
Vorläufige Tagesordnung der 70. Routinesitzung am 14. Mai 2012 70. Routinesitzung nach § 63 AMG am 14. Mai 2012 um 10:00 Uhr im BfArM, Hörsaal 1 |
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| 07.05.2012 |
Ergebnisprotokoll der 68. Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht nach §§ 48 und 53 AMG am 27.02.2012 Das BfArM gibt das Ergebnisprotokoll der 68. Sitzung des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht nach §§ 48 und 53 AMG bekannt. |
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| 03.05.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Atorvastatin Basics Filmtabletten® (Atorvastatin): Rückruf für alle aktuell auf dem Markt befindlichen Chargen des Arzneimittels Die Angabe (Punkt 3 der Gebrauchsinformation) zur Tageshöchstdosis für Kinder lautet fälschlicherweise „maximal 80 mg einmal täglich“ anstatt „maximal 20 mg einmal täglich“. |
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| 30.04.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Gilenya® (Fingolimod): Aktualisierung der Empfehlung zur kardiovaskulären Überwachung zu Beginn der Therapie Wichtige zusätzliche Empfehlungen für eine intensivere Überwachung der kardiovaskulären Funktionen zu Beginn der Therapie mit Gilenya® (Fingolimod) bei Patienten mit schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose. |
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| 24.04.2012 |
Arzneimittel mit bestimmten Mutterkornalkaloiden als Wirkstoffen (Ergotamin-Derivate: Dihydroergocryptin, Dihydroergocristin, Nicergolin, Dihydroergotoxin, Dihydroergotamin): Risikoverfahren nach Art. 31 der RL 2001/83/EG Das BfArM informiert im Rahmen eines Stufenplanverfahrens, Stufe II, über die Einleitung eines europäischen Risikobewertungsverfahrens nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG. Gegenstand der Bewertung sind u.a. die beobachteten schwerwiegenden Nebenwirkungen (Fibrosen, z. B. pulmonal oder retroperitoneal, Ergotismus). Es wird eine Nutzen-Risiko-Bewertung für alle in der EU zugelassenen Anwendungsgebiete angestrebt. |
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| 19.04.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Carboplatin onkovis® 10 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (Carboplatin): Mögliche Auskristallisation des Wirkstoffs Wegen der Gefahr der substanzspezifischen Auskristallisation des Wirkstoffs muß die Lösung vor Anwendung auf Partikel- und Trübungsfreiheit geprüft werden. |
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| 19.04.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Carbomedac® 10 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (Carboplatin): Mögliche Auskristallisation des Wirkstoffs Wegen der Gefahr der substanzspezifischen Auskristallisation des Wirkstoffs muß die Lösung vor Anwendung auf Partikel- und Trübungsfreiheit geprüft werden. |
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| 12.04.2012 |
Estrogen- und Estrogen-Gestagen-haltige Arzneimittel zur Hormonsubstitution: Das BfArM empfiehlt zur Anpassung an den wissenschaftlichen Stand die Übernahme der deutschen Übersetzungen der europäisch harmonisierten Basistexte (3. Aktualisierung der Core SPC HRT und der darauf basierenden Core PIL HRT) in die Produktinformationen von Estrogen- und Estrogen-Gestagen-haltigen Arzneimitteln zur Hormonsubstitution. |
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| 12.04.2012 |
Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Sartane): Nach Auswertung aller zugänglichen Daten hat sich der Verdacht auf ein leicht erhöhtes Risiko für das Auftreten von neuen Krebserkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten nicht bestätigt. |
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| 10.04.2012 |
Rote-Hand-Brief zu Alimta® (Pemetrexed): Chargenrückruf Chargenrückruf von Alimta® 500 mg aufgrund einer möglichen mikrobiellen Kontamination mit dem Keim Methylobacterium sp, welcher bei Routinekontrollen gefunden wurde. In Deutschland sind die Charge A931727G und bestimmte Importchargen betroffen. |
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