Sachverständigenausschuss für Betäubungsmittel nach § 1 Abs. 2 BtMG
Ergebnisse der 33. Sitzung des Sachverständigenausschusses für Betäubungsmittel nach § 1 Abs. 2 BtMG
am 22.06.2009 im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.
33. Sitzung des Sachverständigenausschusses
nach § 1 Abs. 2 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)
am 22. Juni 2009 um 10.15 Uhr im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM, Bonn)
Der Sachverständigenausschuss hat der Bundesregierung empfohlen, folgende Änderungen bzw. Ergänzungen in den Anlagen I bis III des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) vorzunehmen:
Aufnahme des folgenden Stoffes in die Anlage I des BtMG:
- Mephedron (4-Methylmethcathinon)
- Mephedron (4-Methylmethcathinon)
Aufnahme der folgenden Stoffe in die Anlage II des BtMG:
- CP 47,497 (1)
- CP 47,497-C6-Homologes (1)
- CP 47,497-C8-Homologes (1)
- CP 47,497-C9-Homologes (1)
- JWH-018 (1)
- JWH-019
- JWH-073
- CP 47,497 (1)
Aufnahme des folgenden Stoffes in die Anlage III des BtMG:
- Tapentadol
- Tapentadol
(1) Die ersten fünf synthetischen Cannabinoide wurden bereits per Eilverordnung nach § 1 Abs. 3 BtMG mittels der 22. BtMÄndV vom 19.01.2009 für den begrenzten Zeitraum von einem Jahr in die Anlage II des BtMG aufgenommen. Die Empfehlung des Sachverständigenausschusses ermöglicht eine dauerhafte Unterstellung der bezeichneten Substanzen in die Anlage II des BtMG.
Auskünfte zum Sachverständigenausschuss werden von der Bundesopiumstelle des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gegeben:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
- Bundesopiumstelle -
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
53175 Bonn

