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Arzneimittelallergien, Nebenwirkungen an der Haut und spezielle Fragen der Arzneimittelsicherheit

Arzneimittelallergien hängen von den persönlichen Eigenschaften der Patientinnen und Patienten ab und sind daher, anders als die meisten anderen Nebenwirkungen, typischerweise nicht vorhersehbar. Auch wenn sie mengenmäßig nur einen kleineren Teil aller Nebenwirkungen ausmachen, können einige dieser Reaktionen, wie z.B. der allergische Schock oder das Angioödem (Schwellungen im Gesichtsbereich), schwerwiegend und potenziell lebensbedrohlich verlaufen.

Aufgrund ihrer Sichtbarkeit werden Arzneimittelnebenwirkungen an der Haut leichter wahrgenommen als Nebenwirkungen an anderen Organen. Hier reicht das Spektrum von milden Ausschlägen bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsbildern, bei denen es zur Blasenbildung und Ablösung größerer Hautareale kommt. Auch können Arzneimittelnebenwirkungen an der Haut auf Nebenwirkungen an anderen Organen hinweisen.

Spezielle Fragestellungen beziehen sich beispielsweise auf das Auftreten von Nebenwirkungen bei besonders empfindlichen Patientengruppen wie Kindern oder älteren Menschen.