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Arzneimittelfälschungen

Eine Arzneimittelfälschung ist nach Definition der Weltgesundheitsorganisation ein Arzneimittel, das in betrügerischer Absicht falsch gekennzeichnet wurde. Das bedeutet, dass zur Identität, zu den Inhaltsstoffen und/oder der Herkunft falsche Angaben gemacht werden.

In Deutschland sind Arzneimittelfälschungen in der legalen Verteilerkette (Apotheke, Großhandel, …) glücklicherweise ein sehr seltenes Ereignis. Bislang sind nur wenige Einzelfälle von Arzneimittelfälschungen mit Bezug zur legalen Verteilerkette bekannt geworden. Zuständig sind hier die Überwachungsbehörden der Bundesländer bzw. das Bundeskriminalamt.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Bundeskriminalamtes.

Hiervon zu trennen ist der Bezug von Arzneimitteln über illegale Wege, hierbei insbesondere mittels Bestellungen über das Internet. Immer wieder kommt es vor, dass illegale Internet-Versandapotheken das Logo des BfArM zu irreführenden Werbezwecken auf ihren Internetseiten verwenden. Gegen diese missbräuchliche Verwendung geht das BfArM konsequent rechtlich vor. Apotheken, die behördlich zum Versandhandel zugelassen sind, kann man im Versandapothekenregister des DIMDI finden. Apotheken, die hier erfasst sind, dürfen auf Ihren Webseiten ein Sicherheitslogo führen. Dieses wurde Ende Juni 2015 europaweit vereinheitlicht. Der Klick auf das Logo führt zu den Angaben der Apotheke im Register.

Über das Register der Apotheken und sonstiger Händler, die offiziell Humanarzneimittel über das Internet vertreiben dürfen, informiert umfassend das DIMDI: Versandhandels-Register.