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Lieferengpässe

Wie bei allen Produkten kann es vorkommen, dass ein Medikament nicht in den Mengen verfügbar ist, in denen es nachgefragt wird. Ist die Auslieferung von Humanarzneimitteln über etwa zwei Wochen unterbrochen - z.B. durch Produktionsausfälle aufgrund eines Rohstoffmangels oder durch Qualitätsprobleme - spricht man von einem Lieferengpass.
Arzneimittel, die in Deutschland auf den Markt kommen, sollen grundsätzlich kontinuierlich von den pharmazeutischen Unternehmen bereitgestellt werden. In der Übersicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werden diejenigen Arzneimittel aufgeführt, bei denen von einem besonderen Informationsbedarf der Fachöffentlichkeit ausgegangen wird (s. untenstehender Link). Darunter fallen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel zur Behandlung lebensbedrohlicher oder schwerwiegender Erkrankungen, für die keine Alternativpräparate zur Verfügung stehen, wie z.B. Antibiotika oder Notfallarzneimittel. Hierbei ist es das Ziel, dass Ärzte und Apotheker rechtzeitig reagieren und auf alternative Arzneimittel ausweichen können. Die Angaben zu den Lieferengpässen für Humanarzneimittel in Deutschland basieren auf freiwilligen Informationen der pharmazeutischen Unternehmen und liegen in deren Verantwortung.

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