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Anschluss von Narkosegeräten an die Zentrale Gasversorgung

Ref.: Rö 28.04.2010

Das BfArM erhielt mehrere Meldungen, dass es zum Übertritt von Druckluft in den sauerstoff-führenden Teil der Zentralen Gasversorgung gekommen ist. Ursache hierfür waren geringfügige Leckagen im Narkosegerät, durch die sich über einen längeren Zeitraum (über Nacht oder am Wochenende) Luftblasen in den Sauerstoffleitungen der Zentralen Gasversorgung gebildet haben. Als Folge kam es zu Abfällen der Sauerstoffsättigung während der Narkoseeinleitung. Weiterhin kann es, wenn versehentlich ein Gasfluss am Gerät eingestellt ist und dieser über einen längeren Zeitraum unbemerkt durch den Atemkalk fließt, zu einem Austrocknen des Atemkalks kommen.

Das BfArM empfiehlt deshalb, Narkosegeräte, wenn sie über mehrere Stunden nicht eingesetzt werden, von der Zentralen Gasversorgung zu diskonnektieren. 

Bei etwaigen Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Abteilung Medizinprodukte
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
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