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Methylprednisolonhaltige Antiallergika zur Injektion, die Spuren von Kuhmilcheiweiß enthalten: Risiko allergischer Reaktionen

Datum 16.08.2017
Wirkstoff Methylprednisolon

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat am 1. Dezember 2016 auf Antrag von Kroatien ein Risikobewertungsverfahren gestartet. Es umfasst Arzneimittel zur Injektion mit dem Wirkstoff Methylprednisolon, die als Zusatzkomponente Laktose aus Kuhmilch (und damit Spuren von Milcheiweiß) enthalten. Die zur Behandlung von schweren, sich rasch entwickelnden allergischen Reaktionen zugelassenen Arzneimittel hatten aufgrund der Kuhmilcheiweißkomponente bei Kuhmilchallergikern zu schweren allergischen Reaktionen geführt. In Deutschland gibt es keine betroffenen Zulassungen.
Mit der Entscheidung der Koordinierungsgruppe (CMDh) ist das Verfahren nun abgeschlossen.

Details zu dem Verfahren können unter folgendem Link bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) abgerufen werden:

Medicinal products containing lactose of bovine origin for IV/IM use in acute allergic reactions